#stayathumboldtpark

AUFRUF ZUR PARTIZIPATION, Audiowalk, 2020

 

Der Humboldtpark ist unser grünes Wohnzimmer. Und gerade in der aktuellen Situation ist der Park für viele Menschen wichtig, als einer der wenigen Orte, die wir noch besuchen können.
Viele Menschen genießen hier normalerweise gemeinsam die Sonne. Manche Gesichter sieht man fast jeden Tag. Und oft begegnen einem Menschen, die man nie zuvor gesehen hat, die aber dennoch schon seit langer Zeit hier her kommen.

Der Park ist voller Geschichten, voller Erinnerungen:

Was verbindet ihr mit diesem Ort? Wofür kommt ihr normalerweise in den Park? Erinnert ihr euch an besondere Tage oder einen bestimmten Moment? Habt ihr hier eine Lieblingsbank? Beobachtet ihr die Menschen? Wie hat sich der Ort in den letzten Jahren verändert? Welche Tageszeit ist die schönste im Park?

Egal ob kurz oder lang, traurig, lustig oder langweilig: Ich möchte eure Gedanken, Erlebnissen und Geschichten sammeln und zu einem Hörbuch zusammenbauen. Als Kopfhörerspaziergang führt euch das Hörbuch dann hier durch den Park. So können wir, trotz dem aktuellen Kontaktverbot, die Vielseitigkeit dieses Ortes erleben.

Zuschicken könnt ihr mir eure Geschichten:

  • als Text oder Audiodatei via Email an: humboldtpark@posteo.de
  • mir direkt am Telefon erzählen: 0221 96880738
  • via Whatsapp z.B als Sprachnachricht an folgene Nummer: 01579 2380362

Eure Geschichten werden anonymisiert. Wenn ihr auch nicht wollt, dass eure Stimme verwendet wird, kann ich diese nachsprechen lassen. Einfach in eurer Sprachnachricht dazu sagen, dass ich eure Stimme nicht verwenden darf. Wenn ihr gerne über den Park reden wollt, aber nicht wisst, was ihr eigentlich zu erzählen habt, ruft doch einfach mal an.

Wenn das Hörbuch fertigt ist, gibt es hier erneut einen Aushang. Wer mir seine Kontaktdaten schickt, wird auch auf diesem Wege informiert.

Noch kurz zu mir: Ich wohne seit 7 Jahren in der Lahnstraße und der Humboltpark ist zu einem meiner absoluten Lieblingsorte in Köln geworden. Als Künstler versuche ich in meinen Arbeiten Momente des gemeinschaftlichen Miteinanders zu kreieren. Dies erscheint mir besonders jetzt sehr wichtig.

Besonderer Dank auch an das elinor Netzwerk, dass mich in dieser Zeit finanziell unterstützt hat. Hier werden unbürokratisch private Spenden an Kulturschaffende weitergeleitet, deren Einkommensquellen gerade zum erliegen gekommen sind. gerne können auch Sie hier spenden:  https://elinor.network/kunstnothilfe/